Stimmen aus dem Nichts
Fußball ist der Sport der Schwarzen. Eigentlich. Denn an der WM können die meisten Menschen aus den Townships nicht teilnehmen. Ihre Geschichte ist eine der Ausgrenzung. Nicht nur von der Meisterschaft.
Fußball ist der Sport der Schwarzen. Eigentlich. Denn an der WM können die meisten Menschen aus den Townships nicht teilnehmen. Ihre Geschichte ist eine der Ausgrenzung. Nicht nur von der Meisterschaft.
Hohn für England und Torwart Robert Green, Unverständnis für die schwachen Franzosen und Lob für die brillante DFB-Elf - das war der Start in die WM.
Die ganze Welt schaut nach Südafrika. Wir stellen das Land am Kap vor - jenseits der Stadien. Unberührte Natur, Mega-Metropolen, endlose Küste. Heute: Die Augrabie-Wasserfälle.
Durban, Johannesburg, Kapstadt, Polokwane oder Port Elizabeth. Jede dieser WM-Städte hat ihre eigene Geschichte rund um die Stadien. Wir stellen sie vor.
Weil die Fifa angeblich zu wenig Lohn zahlt, gab es nach dem Deutschland-Australien-Spiel in Durban heftige Proteste der WM-Ordner.
Die geheimnisvolle Macht der Sangomas: Die Medizinmänner werden in Südafrika verehrt und als Hausärzte bei jedem Wehwehchen konsultiert. 84 Prozent der Bevölkerung vertrauen den Heilern - selbst gestandene Fußball-Profis.
Die Fifa will das Thema Aids nicht in den Stadien haben, sagen Aids-Initiativen. Sie untersage die kostenlose Kondomausgabe – dafür gäbe es Automaten.
Andere Länder, andere Zeichen: Um einen Bus in Südafrika anzuhalten, reicht ein einfaches Daumen-hoch-Signal nicht aus. Ein komplexes Handzeichensystem dient zur Orientierung - wenn man es denn kennt...
Aus den USA importiert, als Kwaito neu erfunden, von Plattenfirmen entdeckt: Wie HipHop in Südafrika im ständigen Wandel ist und doch nie das Gesicht verliert.
Sie sind die Könige der Straße: Minibusse sind oft das einzige öffentliche Verkehrsmittel in Südafrika. Wer hier einsteigt, muss mutig sein.