Die Apartheid wirft lange Schatten
15 Jahre nach Ende der Apartheid gibt die Regierung für schwarze und weiße Schüler zwar gleich viel Geld aus. Chancengleichheit herrscht deshalb in Südafrika aber noch lange nicht.
15 Jahre nach Ende der Apartheid gibt die Regierung für schwarze und weiße Schüler zwar gleich viel Geld aus. Chancengleichheit herrscht deshalb in Südafrika aber noch lange nicht.
Durban, Johannesburg, Kapstadt, Polokwane oder Port Elizabeth. Jede dieser WM-Städte hat ihre eigene Geschichte rund um die Stadien. Wir stellen sie vor.
Ein frischer Wind weht durch das Land, seit die Menschen in Südafrika sich und die WM feiern. Das zumindest beobachtet Gaststudentin Jolinde Frielingsdorf.
Verena Quentin hätte braven schwäbischen Kindern das ABC beibringen können. Stattdessen ebnet sie nun schwarzen Schülern in Kapstadt den steinigen Weg.
Stolz tragen viele Südafrikaner dieser Tage ihre Blessuren zur Schau. Ob man ein echter Fan ist, lässt sich dort nämlich neuerdings von den Lippen ablesen.
Für die einen Chance zur Erneuerung, für die anderen ein Millionengrab. Die Netzwelt streitet sich darüber, was die WM für Südafrika bedeutet.
Die Ampel ist rot. Eine Pistole klopft gegen die Scheibe: Aussteigen! Schlüssel her! Autoraub ist Alltag in Südafrika.
Die Kids in Südafrika sind aus dem Häuschen: Ab heute haben sie schulfrei, wegen der WM bekommen sie drei Wochen mehr Winterferien. Darüber sind nicht alle so begeistert wie die Kleinen.
Karriere oder familiäres Leben - Südafrikanerinnen haben die Wahl, solange sie aus liberalen Regionen und gebildeten Elternhäusern kommen. Die moderne Großstadtfrau hat aber nur ein Ziel: Unabhängigkeit.
Der Politiker Julius Malema spielt gerne mit dem Feuer. Seine Hass-Tiraden gegen die weiße Minderheit beschäftigen bald vielleicht auch internationale Richter.