Stilformen

Die Formate der Zukunft

13:06 13.06.2010

Drucken


Quellen und Weiterführendes:


Top-Artikel
Heute meistgelesen:

Sorry. No data so far.

Themen
Durban Fans Fußball Johannesburg Kapstadt Südafrika twitter Vuvuzela Web 2.0 WM

    Twitter

      Tweets konnten nicht geladen werden

    YouTube
    Mehr Videos

    Videos werden gesucht...

    Flickr
    Mehr Bilder

    Bilder werden gesucht...


    Nachricht, Bericht, Kommentar, Reportage. Die klassischen journalistischen Stilformen wirken angestaubt - "This is South Africa" zeigt, wie das Social-Web-Roundup, Facebook-Interview und die Blog-Schau den alten Stilformen Konkurrenz machen können.

    Das “This is South Africa”-Projekt könnte mit seinem einzigartigen Konzept den Journalismus revolutionieren. Es ist nicht nur ein Crossmedia-Nachrichtenportal, das sich ausschließlich aus dem Social Web speist:  Wir etablieren auch neue journalistische Formate.

    Das Facebook-Interview

    Wie man mit einer 20-jährigen aus einem südafrinaischen Township ein Interview führen kann, ohne selbst vor Ort zu sein, hat die TISA-Redakteurin Andrea Backhaus vorgemacht.  Sie bewegte Feziwe Vitshima zu einer Anmeldung bei Facebook. Im Interview berichtet das Mädchen aus Nyanga, das zum ersten Mal im Leben chattete, wie das Internet ihr Leben verändert.

    Auch die Studentin Tamara Zitha ließ sich via Facebook auf ein virtuelles Frage-Antwort-Spiel ein.  Zum Artikel “Schlaflos in Kapstadt” geht es hier.

    Das Skype-Interview

    Skype ist eine unentgeltlich erhältliche Software, die Instant Messaging und Videotelefonie ermöglicht. Unsere Redakteure haben sich dieses Tool zu Nutze gemacht, um Interviews mit dem südafrikanischen Fotografen Stan Engelbrecht und einer Lehrerin aus Kapstadt, Verena Quentin, zu führen.

    Die Blog-Schau

    Die Blogosphäre ist sich nie einig. Zu jedem Thema gibt es mindestens zwei Standpunkte. Wie man mit dieser Tatsache  im Online-Journalismus professionell umgehen kann, zeigen unsere TISA-Redakteure in der Blog-Schau “Fluch oder Segen“, die hinterfragt, ob Südafrika sich mit seiner WM-Gastgeberrolle einen Gefallen getan hat.

    Das Social-Web-Roundup

    Wie man die Stimmung der Social-Web-Gemeinde nach dem ersten WM-Tag auf außergewöhnliche Art und Weise covern kann, beweist dieses Social-Web-Roundup.

    Die Audio-Slideshow

    Audio-Slideshows sind eine multimediale Darstellungsform im Online-Journalismus. Sie bestehen in der Regel aus einer animierten Foto-Bilderstrecke, die von einer parallelen Tonspur begleitet wird. Im Gegensatz zum Video handelt es sich nicht um ein Bewegtbild, sondern um eine Aneinanderreihung klar erkennbarer Einzelbilder. Die dazugehörige Tonspur kann Musik, Atmo, O-Töne und/oder Sprechertext enthalten.

    Während in Amerika bereits seit längerem mit dem journalistischen Format der Audio-Slideshow experimentiert wird, nutzen deutsche Nachrichten-Websites es eher selten um Geschichten und Nachrichten zu erzählen. “This is South Africa” beweist zum Beispiel mit der Serie “Die schönsten Orte Südafrikas”, wieviel Potenzial in diesem Format steckt.

    Der Social-Web-Kommentar

    Meinungsgezwitscher haben die Redakteure ihren Kommentar genannt, der aus vielen Beiträgen aus dem Social Web Südafrikas einen Fließtext gemacht hat. Der Kommentar sollt die Meinung der Internet-Gemeinde widerspiegeln, ohne selbst zu analysieren und einzuordnen. Um Lesefluss zu wahren, haben die Redakteure Brückensätze in eckigen Klammern eingefügt. Zum echten Gezwitscher wird das Format durch die Optik, die wie eine riesige Twitter-Sprechblase aussieht.

    PS: Kreativität lohnt sich! Den ersten Preis, nämlich den ASABlog Award der Woche, konnte das “This is South Africa”-Team schon einheimsen.




    Kommentare:

    Melde dich mit deinem Facebook Account an:






    1. Pingback: Ein Experiment: News-Quellenbezug nur aus dem Netz – written in basic

    2. Pingback: asablog » Blog Archive » Die Angst vor Facebook