Social Media

Die Notwendigkeit des Code of Conduct

15:06 09.06.2010

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    Man findet sie überall – im Sport, Tierschutz, Autobau, den Medien: Verhaltensregeln. Auch im Journalismus sind sie unverzichtbar.

    Das Denkfabrik-BlogBeim  „This is South Africa“-Projekt haben wir ebenfalls einen Verhaltenskodex (engl. Code of Conduct) entworfen, an dem wir uns bei der Social Media Recherche orientieren wollen. An die Einhaltung der Regeln ist niemand zwingend gebunden, sie gelten eher als freiwillige Selbstkontrolle. Allerdings eine nützliche, denn im Produktionsalltag werden wir immer wieder mit schwierigen Situationen konfrontiert. Häufig ist nicht klar, ob hinter einem Twitter-Post die Wahrheit steckt, ein Bild von Facebook kein Fake ist und im Verifizierungsprozess findet sich nicht immer eine zweite Quelle, die eine Meldung oder Info eines Bloggers bestätigt.

    In solchen Momenten sollte sich jeder von uns den Code of Conduct in Erinnerung rufen.

    Bevor man im Zweifel dazu neigt, eine Geschichte einfach zu veröffentlichen, ist es ratsam, dieses wichtige Dokument, das wir vor dem Start unseres Projekts sogar mit einer Juristin ausgiebig diskutiert haben, zur Hand zu nehmen.

    Die wichtigste Regel steht in Punkt 3 niedergeschrieben:

    „Alle Inhalte, die auf unserer Seite dargestellt werden, werden von uns auf ihre Richtigkeit und Glaubwürdigkeit geprüft. Wir achten darauf, dass es sich bei den hochgeladenen Fotos, Videos und Inhalten um Originale handelt. Damit verpflichten wir uns der journalisitischen Sorgfaltspflicht.“

    Diese Richtlinie hat besondere Brisanz, weil “This is South Africa” sich als Spiegel des Social Web versteht, der alle Inhalte über soziale Plattformen und Blogs bezieht. Damit wagen wir uns auf ein Terrain, auf das sich vor uns noch niemand gewagt hat. Um die nötige Transparenz zu wahren, verlinken wir grundsätzlich auf jede unserer Quellen.

    Keine Werbung

    Desweiteren haben wir uns dem Grundsatz verschrieben,  keine Plattform für kommerzielle oder politische Werbung von Nutzern zu sein. Hört sich ganz einfach an, ist es aber nicht. Ein Beispiel: Uns wird der Podcast eines südafrikanischen Rappers zugespielt, der sich in einem Song über Apartheids-Opfer auch gegen die FIFA wendet. Auf den ersten Blick bietet der Song ungewöhnliche Einblicke in die Gefühlswelt eines Südafrikaners. Im nächsten Moment stellt sich dann aber auch schon die Frage, ob man mit der Publikation eine Plattform zum FIFA-Bashing schafft.

    Fragen über Fragen. Der Code of Conduct eine sinnvolle Richtlinie. Zweifel können dennoch bleiben. Dann hilft nur die individuelle Absprache mit dem Chef vom Dienst.

    Hier geht’s zum Code of Conduct von “This is South Africa”.




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