Emanzipation

Ein langer Weg für die Frauen Südafrikas

15:06 09.06.2010

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    Emanzipation gegen Tradition. In Südafrika ist beides vertreten. Die Zukunft jedoch liegt in den Großstädten - denn hier ebnen selbstbewusste, gebildete Frauen den Weg für die Zukunft.

    Geschäftsfrau in Kapstadt oder Bäuerin auf einer Farm – in kaum einem anderen Land gibt es so unterschiedliche Lebensentwürfe für Frauen, wie in Südafrika.

    Schuld daran ist nicht nur die kulturelle und religiöse Vielfalt der Regenbogennation, sondern auch das politische Auf und Ab des Landes.

    Während Frauen in den 50ern kaum Bildungschancen und Rechte hatten, wurden sie in den 90er Jahren politisch unterstützt. Bildungsprogramme und politische Ämter gaben den Frauen eine Stimme. Die Südafrikanerin war offiziell frei.

    Mit der Demokratie kam auch die Freiheit

    Ein Meilenstein in der südafrikanischen Geschichte – und trotzdem: soziale und ökonomische Barrieren halten auch heute noch viele in Abhängigkeit. Vor allem auf dem Land ist Machismo weit verbreitet und eine Frau mit vielen Kindern begehrenswerter als eine mit Hochschulstudium.

    “So when I ask, does “democratic freedom” apply to me, as a woman, I’m not being tongue in cheek. But yet I am not enslaved. I have had access to education and that has made me free — (…) It has given me the space, however small, to have a voice in South Africa” (“Die Frage, ob ich als Frau demokratische Freiheit habe, ist nicht ironisch gemeint. Aber ich bin auch nicht versklavt. Ich habe Zugang zur Bildung und das machte mich frei – (…) Es hat mir die, wenn auch kleine Möglichkeit gegeben, meine Stimme in Südafrika zu erheben”), bloggt Jennifer Thorpe dazu.

    Karriere statt verstaubter Rollenbilder

    Auf den Weg in die Moderne machen sich vor allem die Frauen in den Großstädte. Jung, gebildet und selbstbewusst – von verstaubten Rollenbildern keine Spur mehr.

    Ihre Idole: Die starken Frauen der Vergangenheit. “My ultimate role model is my mum. How many doors she has unlocked so that I can walk through them freely. Apart from my mom, I thought of the countless amount of women, (…) that have paved the way for today’s woman” (“Mein größtes Vorbild ist meine Mutter. Wie viele Türen sie für mich geöffnet hat, durch die ich jetzt gehen kann. Abgesehen von ihr, dachte ich auch an die zahlreichen anderen Frauen, die den heutigen Frauen den Weg ebneten”), bloggt Minna Salami.

    Ein langer Weg steht noch bevor – doch Südafrikas Frauen sind schon unterwegs.




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    1. 19:06 Uhr, 09.06.2010
      Thomas Kern

      Schon mal was von panning und cropping gehört? Einfach mal die Bedienungsanleitung des Schnittprogramms lesen. Das wirkt oft wahre Wunder!