Gegen Kriminalität

Ein rotes “O” gegen Verbrechen

22:06 10.06.2010

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    Raubüberfall an der Ampel gehört in Südafrika zum Alltag. Die Organisation "Shout for a safer SA" ruft zu mehr Zivilcourage gegen Verbrechen auf. Jetzt kriegen sie prominente Unterstützung.

    Shout out for a safer SA

    Das rote O ist weithin erkennbar - es soll ein deutliches Zeichen gegen Verbrechen sein. Foto:shoutsa/facebook

    User SAAustinTX spricht aus, was in diesen Wochen wahrscheinlich vielen Südafrikanern durch den Kopf geht:

    “Good luck to #SouthAfrica with hosting #SWC2010. I hope it all works out great and that the usual crime doesn’t ruin it.”

    (“Ich wünsche Südafrika viel Glück beim Ausrichten der Weltmeisterschaft 2010. Ich hoffe, dass alles gut funktioniert und dass das alltägliche Verbrechen nicht alles ruiniert”).

    Von der Auto-Entführung an der Ampel bis zur Vergewaltigung im Township – Südafrikas Gewaltstatistik lässt kaum ein Verbrechen aus.

    Die gemeinnützige Organisation “Shout for a safer SA” will das ändern. Die Gründer Danny K. und Kabelo Mabalane haben sich vor drei Jahren zu diesem Schritt entschlossen, als ihr Freund Lucky Dube bei einem Raubüberfall getötet wurde.

    Seitdem rufen sie über Facebook und twitter zu mehr Zivilcourage gegen Kriminalität auf. Zusammen mit anderen Künstlern haben sie den Song “Shout” von Tears for Fear aus dem Jahr 1984 neu aufgelegt. Wer ihn kauft oder runterlädt, spendet automatisch an “Shout for a safer SA”. Auch über social media kann man die Bewegung unterstützen: Indem man das knallige “O” zu seinem twitter- oder facebook-Profilbild hinzufügt.

    Gerade zur WM kämpfen die Organisatoren um erhöhte Aufmerksamkeit und Sponsoren – was ihnen auch gut zu gelingen scheint. Immerhin hat sich jetzt auch die amtierende Miss South Africa zu “Shout” bekannt.

    Mit solch prominenter Unterstützung bleibt zu hoffen, dass sich die WM wirklich durch tolle Spiele auszeichnet – und nicht durch Nachrichten von Raubüberfällen überschattet wird.

    Miss South Africa

    Die amtierende Miss Südafrika unterstützt die "Shout"-Bewegung. Foto:shoutsa/facebook




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