Non-Profit-Organisation

Hip Hop für Opfer der Apartheid

10:06 08.06.2010

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    Die Khulumani Support Group ist der größte Zusammenschluss von Apartheid-Opfern in Südafrika. Er verschafft sich Gehör - mit Musik.

    Hip Hop

    So begeistert der südafrikanische Rapper seine Fans. Foto: Iain Robertson/Facebook

    Die Khulumani Support Group ist mit über 50.000 registrierten Mitgliedern der größte Zusammenschluss von Apartheid-Opfern in Südafrika. “Frei aussprechen” bedeutet Khulumani im südafrikanischen Zulu und beschreibt die Aufgabe der 1995 gegründeten Non-Profit-Organisation: Sie setzt sich für die juristische und gesellschaftliche Aufarbeitung der Verbrechen des Apartheidregime (1948-1994) ein. “Bevor wir uns in Südafrika eine gemeinsame Zukunft für alle Südafrikaner vorstellen können, müssen wir unsere Vergangenheit kennen und annehmen. Wir müssen die Wahrheit über Verschwinden lassen, Töten, Folter und andere Menschenrechtsverletzungen, die unter der Apartheid begangen wurden, öffentlich machen und die Täter beim Namen nennen” heißt es in den Grundsätzen. Deshalb setzt die Khulumani Supporrt Group Verbrechen, in die ihrer Meinung nach auch Konzerne verwickelt sind, auf der Tagesordnung der Vergangenheitsbewältigung nach oben.

    Im Jahr 2002 hat die Organisation eine Klage gegen Großkonzerne wie Daimler, Ford, Rheinmetall, IBM und General Motors eingereicht. Ihnen wird die Komplizenschaft zu Menschenrechtsverletzungen während der Apartheid vorgeworfen.

    Pikant: Mercedes-Benz, eine deutsche Automarke der Daimler AG,  ist bei der diesjährigen Fußball-WM Hauptsponsor der deutschen Nationalmannschaft.

    Mit diesen Verwicklungen beschäftigt sich der Song “Shame on the Game” (Schande über das Spiel) von Iain Robinson a.k.a. Ewok. Das Lied wird in diesem Monat auf einer Hip Hop Compilation erscheinen, die sich mit der Khulumani Support Group beschäftigt. Hier gibt es eine Hörprobe:

    Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

    Seine Freundin, die Fotografin Karen Logan aus Durban, schreibt “This is South Africa” via Facebook:

    “Ich finde, es ist ein exzellenter Song. Wir wollen der fantastischen Welle des Nationalstolzes, die durch die Weltmeisterschaft entstanden ist, keinen Dämpfer verpassen…aber wir wollen nicht, dass die Leute einen Schleier vor Augen haben. Die FIFA hat kein Interesse daran, in uns zu investieren. Sie wollen von uns profitieren..aber unser Stolz muss tiefer gehen als das WM-Fieber.” (I think it’s an excellent piece because it explains that we are not wanting to put a dampener on the fantastic swell of national pride that has been created by the world cup.. but we don’t want people to have the wool pulled over their eyes. FIFA is not interested in giving to South Africa, they are interested in gaining from us.. and the pride that we have in our country must run deeper than the World Cup fever.. )

    Das Youtube-Video zum Song:




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