Bundespräsidentenwahl

Ohne Horst fahren sie zur WM

23:06 03.06.2010

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    Christian Wulff oder Ursual von der Leyen? Weder noch. Horst Köhler soll nach Südafrika fliegen – auch wenn er kein Bundespräsident mehr ist.

    Not my President

    Vom Feindbild zur Verbündeten: Lieber die "Zensursula" als Bundespräsidentin statt Christian Wulff. Das findet die Twitter-Community. Foto: http://twitpic.com/1tlh91

    Geht es nach dem brandjobber MAGAZIN, darf Christian Wulff zwar ins Schloss Bellevue einziehen – nach Afrika will das Medienmagazin jedoch mit Südafrika-Kenner Horst Köhler fliegen. Elf ausgewählte Medienvertreter hätten den Ex-Bundespräsidenten acht Tage lang auf seiner Reise durch Südafrika begleitet. An wessen Seite sie die Fußballweltmeisterschaft nun stattdessen erleben, ist offen. Denn: Offiziell wird der neue Bundespräsident erst am 30. Juni 2010 gewählt.

    Die Nachricht kam überraschend und traf Bundestrainer Jogi Löw nach den verletzungsbedingten Ausfällen seines Capitanos Michael Ballack und dessen designierten Stellvertreters Christian Träsch erneut mitten ins Mark: Horst Köhler verlässt die Nationalmannschaft. Der Bundespräsident erklärte seinen Rücktritt – damit ist auch seine vom 6. bis 13. Juni geplante Reise nach Südafrika hinfällig.

    Nationalspieler Philipp Lahm postet auf Facebook: “Gestern hatte sich die Bundeskanzlerin zu einem Besuch angekündigt. Auf Grund des Rücktritts von Horst Köhler musste Angela Merkel den Termin leider absagen. Dafür habe ich natürlich vollstes Verständnis. Es hat mich aber dann sehr gefreut, dass uns die Kanzlerin telefonisch viel Glück und Erfolg für die WM gewünscht hat.”

    Joachim Löw will zunächst keinen Spieler nachnominieren, Bundeskanzlerin Angela Merkel hingegen schon. Christian Wulff soll es werden.

    Die deutsche Web 2.0-Community ist empört. Martin Seyer aus Hameln entrüstet sich: “Der farblose Wulff soll Präsident werden? Passt ins Bild, diese CDU-Marionette sagt zu allem brav ja.” Deutliche Worte fallen auch im Tweet #notmypresident. “Da rechnet man mit der sprichwörtlichen Wahl zwischen Pest und Cholera und bekommt dann Typhus präsentiert…”, zwitschert Maik. Viel Sympathie schlug Ursula von der Leyen im Netz ebenfalls nicht entgegen, doch wenn’s gegen Christian Wulff geht, dann wird die #zensursula auch schon mal zur Verbündeten (siehe Foto). In diesem Tweet sind sich die User einig: Christian Wulff is #notmypresident.