Medienfreiheit

Zuma wütend auf die Presse

13:06 05.06.2010

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    Alles nur Verleumdung, wischt Präsident Jacob Zuma die Spekulationen um eine Affäre seiner zweiten Ehefrau vom Tisch. Damit das auch die Presse im Land versteht, kündigt der Präsident auch schon mal einen persönlichen Redaktionsbesuch an.

    Obwohl er eigentlich gerade auf Staatsbesuch in Indien weilt, behält Südafrikas Präsident Jacob Zuma die Schlagzeilen zuhause derzeit genau im Blick. Und was er da liest, scheint ihm nicht sehr zu gefallen. Ein Thema beherrscht die Diskussion in den Zeitungen und im Netz: Die angebliche Untreue seiner zweiten Ehefrau Nompumelelo Ntuli, im Volksmund Mantuli genannt.

    Laut eyewitness hat Präsident Zuma noch aus Indien den Chefredakteur der Zeitung Ilanga in Durban kontaktiert und ein Treffen eingefordert. Die Gerüchte um eine mögliche Affäre der First Lady seien verleumderisch und der Präsident wolle diese Attacken nicht dulden, schreibt dispatch now 24/7.

    Die Zeitung Ilanga hingegen will sich vom präsidialen Druck nicht einschüchtern lassen. Das Blatt hatte die Spekulationen um eine Affäre der First Lady mit ihrem Bodyguard als Erste veröffentlicht. Als Quelle gab der Chefredakteur einen anonymen Brief an, der aus dem Familienkreis des Präsidenten selbst stammen soll.

    Obwohl Jacob Zumas Büro Informationen zurückgewiesen hat, nach denen ein Familienmitglied für die Gerüchte um Mantulis Affäre verantwortlich ist, hat der Familienclan eine Krisensitzung für dieses Wochenende einberufen. Grund dafür könnte unter anderem die Ankündigung des Ilanga-Chefredakteurs sein, die Zeitung werde demnächst weitere Details über die Affäre veröffentlichen.

    Die Reaktionen in Südafrika auf die neueste Posse aus dem Präsidentenpalast sind geteilt. In einem Kommentar auf einen Zeitungsartikel schreibt Mac: “Ha ha, the court jester and his ‘family’ in the news again. They as a family should apply for an independent homeland where they can make fools of themselves without embarrassing the rest of S.A.” (“Ha ha, der Hofnarr und seine ‘Familie’ sind mal wieder in den Nachrichten. Die ganze Familie sollte irgendwohin auswandern, wo sie sich daneben benehmen können, ohne den Rest Südafrikas zu blamieren.”)

    thoughtleader fordert eine Rückbesinnung auf das eigentlich Politische: “The sooner the family face it head-on the sooner they can move on even if the media carry on debating the issue.” (“Je früher die Familie die ganze Geschichte klärt, desto früher kann sie weitermachen – auch wenn die Medien weiter über die Sache diskutieren.”)




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