Ausschreitungen in Durban

Proteste gegen unfaire Fifa-Löhne

09:06 14.06.2010

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    Nach dem ersten Spiel der deutschen Nationalmannschaft kam es gestern in Durban zu heftigen Protesten von WM-Ordnern. Sie werfen der Fifa vor, unfaire Löhne zu zahlen. Um die Unruhen zu unterbinden, soll die Polizei beim Einsatz gegen die Demonstranten Tränengas eingesetzt haben.

    Protest

    Ein Screenshot von den Ausschreitungen in der Tiefgarage. Foto: Matthew Hall/tumblr

    Nach dem 4:0- Sieg der deutschen Mannschaft gegen Australien im Moses-Mabhida-Stadion von Durban kam es zu Zusammenstößen zwischen demonstrierenden WM-Ordnern und der Polizei.  Grund für die Ausschreitungen, soll die unfaire Bezahlung der FIFA sein. Der Welt-Fußballverband  soll den Ordnern angeblich nur einen Bruchteil des vereinbarten Lohns zahlen. Twitter-User Colin Udoh schreibt dazu: ” Some get paid R190/day, others get R205/day. But they are demanding at least R1500. Right now, negotiations are going on.” (“Manche von ihnen bekommen 190 Rand [Anm. d. Red: 20,50 Euro] am Tag, andere 205 Rand. Aber sie wollen mindestens 1500 Rand [Anm. d. Red.: 161 Euro]. Im Moment gibt es Verhandlungen.”)

    Die Proteste, die in die Tiefgarage des Stadions begannen, sind laut Berichten von Twitter-Usern vor dem Stadion mit Tränengas aufgelöst worden.

    Matthew Hall schreibt:  “Report of tear gas fired outside Durban stadium to break up protest“ (“Angeblich wurde Tränengas eingesetzt, um die Proteste vor dem Durban Stadion zu unterbinden”). Er postet in einem Blog auch ein Video, das  es hier zu sehen gibt.

    tonehaper meldet: “Durban protest carries on in the streets around stadium, stewards trashing streets, a core still surrounded by riot cops.” (“Die Proteste in Durban weiten sich auf die Straßen am Stadium aus, Ordnungskräfte blockieren die Straßen , eine Kerngruppe ist immer noch umzingelt von der Polizei.”)

    Auch Colin Udoh war live vor Ort. Er berichtet: “OKay, I gotta confess, I was scared shitless. One armed policeman actually came to the door of the Media centre wielding a gun!” (“Okay, ich muss zugeben, dass ich eine Scheißangst hatte. Ein bewaffneter Polizist kam aus der Tür des Media Centers und wedelte mit der Waffe!”)

    Nach Angaben der Polizei sind bei den Protesten auch Demonstranten verletzt worden. Trotzdem wollen die WM-Ordner sich nicht geschlagen geben und ihre Forderungen durchsetzen. “Security guards working at the Moses Mabhida stadium in Durban have vowed to continue their protest action until their demands are me” (“Die Ordner, die am Moses Mabhida Stadion in Durban arbeiten, haben gedroht, ihre Proteste fortzusetzen bis ihre Forderungen erfüllt werden”) , twittert SAfmNews.




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