WM-Start

Bafana Bafanas historischer Tag

11:06 10.06.2010

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    Die Fahnen sind gehisst, die Fenster geschmückt und die Vuvuzelas gezückt: Südafrika ist bereit für den Start der Fußball-Weltmeisterschaft. Und obwohl Bafana Bafana keine Favoriten-Rolle besitzt, glauben die Menschen an ein WM-Wunder. Sechs Faktoren sprechen für einen Erfolg des Teams aus Südafrika.

    Südafrikas Fußball-Fans

    Die Fußball-Fans feiern begeistert: Die WM ist in Südafrika das Event des Jahres. Foto: Coca-Cola South Africa/flickr

    Ganz Südafrika erwartet es mit Hochspannung: Das erste Duell der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 zwischen Bafana Bafana und der Nationalmannschaft aus Mexiko wird am Freitag pünktlich um 16 Uhr im Soccer-City-Stadion von Johannesburg angepfiffen.

    “The world will have eyes on South Africa tomorrow – Mexico v. Bafana Bafana!” (“Die Welt wird ihre Augen morgen auf Südafrika richten – Mexiko gegen Bafana Bafana!”), twittert GROjasonclark. Und Userin aine1234 schreibt: “I’m guessing SA is going to come to a standstill tomorrow afternoon! Really hope that Bafana Bafana beat Mexico ;-+” (“Ich vermute, Südafrika wird morgen Nachmittag zum Erliegen kommen. Ich hoffe wirklich, dass Bafana Bafana Mexiko schlägt ;-+”).

    Mit 90.000 Vuvuzelas im Rücken will die Mannschaft von Coach Carlos Alberto Parreira bei der WM im eigenen Land vor allem durch ein schnelles und dynamisches Spiel überzeugen und zum absoluten Überraschungsteam des Turniers avancieren. Doch bei aller Euphorie – zu den Favoriten der Worldcups gehört Bafana Bafana ganz sicher nicht. Das glauben zumindest große Teile der Blogosphäre.

    “Unfortunately until very recently Bafana Bafana (…) has been decidedly average as a football team” (“Leider gehörte Bafana Bafana (…) als Fußball-Mannschaft bis zuletzt zum absoluten Durchschnitt”), schreibt ein Blogger und verweist darauf, dass das Team im internationalen Ranking einen der hinteren Plätze belegt.

    Dass Südafrikas Kicker dennoch dazu in der Lage sind, Mexiko zu schlagen, wird auf dem Mental-Toughness-Blog auf die Theorie des “Perfect Storm” zurückgeführt. Diese besagt, dass das Zusammenwirken verschiedener, scheinbar unbedeutender Ereignisse und Situationen ein bedeutendes Geschehen initiieren kann.

    Sechs Dinge sprechen nach diesem Muster für den WM-Erfolg von Bafana Bafana:

    1. “South Africa have improved dramatically since Brazilian Carlos Alberto Parreira returned as coach in November, the side is unbeaten in 12 games” (“Südafrika hat sich dramatisch verbessert seit der Brasilianer Carlos Alberto Parreira im November als Trainer zum Team zurückkehrte, die Mannschaft ist seit 12 Spielen ungeschlagen”).

    2. “The host nation of any world cup always has an advantage of fanatical support and the familiarity of I know this place- it is my home” (“Das Gastgeber-Team jeder WM hatte bislang immer den Vorteil einer fanatischen Unterstützung und Familiarität, die auch als Heimvorteil bekannt ist”).

    3. “Mexico may have played in noisy and big stadiums before, but the experience of playing in front of 94.700 people plus almost as many Vuvuzelas is going to shake anyone” (“Mexiko hat vielleicht schon in lauten und großen Stadien gespielt, aber die Erfahrung vor 94.700 Menschen und beinahe genauso vielen Vuvuzelas zu spielen, lässt jeden erzittern”).

    4. “The Vuvuzela is a factor – believe it.” (“Die Vuvuzela ist ein Faktor – keine Frage”).

    5. “There is a chance of arrogance in Mexico, any team that just beat the World Champions and is now playing No 83 in the world is going to have to be incredibly mentally strong to prepare in the same way for both games” (“Es könnte gut sein, dass Mexiko eine gewisse Arroganz walten lässt. Jede Mannschaft, die schon einmal die besten Teams der Welt geschlagen hat und nun gegen die Nummer 83 der Fifa-Rangliste spielt, muss sich mental sehr anstrengen, um sich stark zu präsentieren”).

    6. “The Madiba factor – from a health perspective I don’t think our grandfather of the nation will be able to make a personal appearance but even a teleconference or video will make a huge impact to our boys” (“Ebenfalls nicht zu unterschätzen: Der Mandela-Faktor – aus der gesundheitlichen Perspektive betrachtet glaube ich nicht, dass der Großvater unserer Nation dazu in der Lage sein wird, persönlich bei der WM anwesend zu sein, aber selbst eine Telefonkonferenz oder ein Video wird einen tiefen Einfluss auf unsere Jungs von Bafana Bafana haben”), heißt es im Blog-Eintrag.

    Schon in Kürze wird sich zeigen, ob die Theorie des “Perfect Storm” tatsächlich zutrifft und Südafrikas Fußball-Nationalmannschaft zu einem historischen Auftritt verhilft. Die Welt wartet gespannt auf den Start des Fifa-Worldcups. Und ja – alle Augen werden auf Südafrika gerichtet sein.




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