Die Mutter-Tröte

Die bessere Vuvuzela

00:06 15.06.2010

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    Sollten die Vuvuzelas aus den Stadien verbannt werden, schlägt ihre Stunde: Die Kuduzela. Im Ton tiefer, aber leiser als die Plastiktröte, ist sie das wirkliche Blasinstrument Südafrikas.

    Kuduzela

    Die Kuduzela wird als typisches südafrikanisches Instrument angesehen - die Vuvuzela nur als billiger Abklatsch. Foto: shine2010/flickr

    Sie ist die Vorgängerin der Vuvuzela : Die Kuduzela.

    Die Blogosphäre ist vom “Sound der Savanne”, den das Instrument erzeugt,  begeistert.  “Vuvuzela war gestern. ich will eine kuduzela!”, twittert User AchHerrYe. Auch jilliancyork ist begeistert: “The Kuduzela: Something we can all get behind. And no, I don’t care that it makes the same noise, it’s AWESOME.” (Die Kuduzela: Etwas, hinter dem wir alle stehen können. Es ist mir egal, dass es den gleichen Laut macht, es ist GROßARTIG.)

    Anders als die gerade Plastik-Tröte Vuvuzela ist das Kuduzela-Horn leicht gewellt. Diese Form erinnert an den Ursprung des Blasinstruments. Früher wurde in südafrikanischen Dörfern das gewellte Horn der Großantilope geblasen, um den Startschuss für Versammlungen oder Kämpfe zu geben.  Die Antilope, auch Kudu genannt, war es auch, die dem Horn seinen Namen gab.

    Mittlerweile gibt es das Instrument in allen Formen und Farben, mit persönlicher Widmung, in klein und groß und natürlich mit den WM-Flaggen verziert.

    Der Unterschied beginnt, wenn man das Instrument an die Lippen führt: Die Öffnung zum Reinblasen befindet sich an der Seite des Horns und nicht, wie bei der Vuvuzela, am Ende.

    Fans der Kuduzela schwören auf ihre Vorteile gegenüber der Vuvuzela. Sie sei viel ursprünglicher als die Vuvuzela und der afrikanischen Kultur sehr viel näher. “Hier ist das eigentliche Original, die #Kuduzela http://bit.ly/bFNQld die #Vuvuzela wurde aus den USA importiert”, twittert User paetzel.

    Auch der Klang soll schöner sein – und vor allem leiser. “Kuduzela 80 dB, Vuvuzela 100-120 dB. Get some culture…Africa style! And stop moaning! (Kuduzela 80 Dezibel, Vuvuzela 100-120 Dezibel. Lernt etwas Kultur…Afrika Style! Und hört auf zu jammern!)”, schätzt User Splity den Unterschied. Während die Vuvuzelas vom Geräusch her an einen Schwarm Wespen erinnern, erzeugen die Kudu-Hörner die tieferen Töne eines Elefanten.

    Auch beim Stadion-Streit um den Lärmpegel sehen die User die Kuduzela klar vor der Vuvuzela: “They may take my vuvuzela, but they’ll never take my KUDUZELA BBBBBBRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRR” (Sie können meine Vuvuzela nehmen, aber niemals meine Kuduzela BRRRRRRRRRRR), schreibt paulcarvill.

    Für alle, die den Klang des ursprünglichen Kudu-Horns live genießen wollen, gibt’s hier eine kleine Kostprobe.




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