Südafrika im WM-Fieber

Fünf Gründe für eine erfolgreiche WM

11:06 08.06.2010

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    Kritiker fürchten, dass die Weltmeisterschaft in Südafrika zu einem Desaster werden könnte. Massenpanik, Demonstrationen, Stau - all das benennen sie als Anzeichen für die Probleme des Landes. Blogosphäre und Twitter-Gemeinde trauen dem sportlichen Spektakel dennoch zu, dass es zum Event des Jahres wird.

    Südafrikanische Fans im Stadion

    Gute Laune trotz einiger Widrigkeiten: Südafrikas Fußball-Fans freuen sich auf die WM. Foto: Shine 2010 - 2010 World Cup good news/flickr

    Massenpanik, Staumeldungen, Demonstrationen – in Südafrika gibt es wenige Tage vor dem Start der Fußball-Weltmeisterschaft allerlei Probleme. Doch Blogosphäre und Twitter-Gemeinde benennen ebenfalls zahlreiche Gründe, warum das Sport-Highlight des Jahres auf dem schwarzen Kontinent zu einem wunderbaren Ereignis werden kann, das Fans aus aller Welt begeistern wird…

    1. Grund: Gutes Wetter

    Ja, es ist Winter in Südafrika. Aber: “That doesn’t mean snow and ice, it just means “warmish” weather” (“Das bedeutet nicht Schnee und Eis, es bedeutet nur “wärmliches” Wetter”), erklärt Blogger Daryl. Seiner Ansicht nach sind gerade deshalb die Voraussetzungen für attraktiven Fußball bestens. “No blazing sun beating down on tired players (…) should mean a higher tempo of football than usual” (“Keinerlei beißende Sonne, die auf die müde Spieler scheint – das  sollte ein höheres Tempo im Fußball garantieren als sonst üblich”), meint Daryl. Twitter-User prochef2morne stimmt überein: “South Africa is ready for the world. come and enjoy our warm hospitality and weather thats lovely and sunny.” (“Südafrika ist bereit für den Weltcup. Kommt und genießt Gastfreundschaft und das Wetter, das schön und sonnig ist“). Und auch User Maromza hofft auf gute Wetterbedingungen zur WM: “South Africa is known for it’s Great Weather, God we count on you” (“Südafrika ist bekannt für sein gutes Wetter, Gott, wir zählen auf Dich”).

    2. Grund: Maskottchen Zakumi

    “After the Trix and Flix frak show at Euro 2008, and Goleo the sex offender lion from World Cup 2006, Zakumi the leopard fills me with optimism” (“Nach der Trix und Flix Freak-Show bei der Euro 2008 und Goleo, dem sexuell belästigenden Löwen der Weltmeisterschaft 2006, erfüllt uns Leopard Zakumi mit Optimismus”), meint Blogger Daryl. Klingt nach einem harten Urteil, was die früheren Maskottchen anbelangt… Doch in der Tat erfreut sich Südafrikas Zakumi im Web besonderer Beliebtheit. Auf Facebook nennt der Leopard bis dato immerhin 2.347 Fans sein Eigen. Und auch bei Twitter liest man viel Positives über den Glücksbringer. ”Ready for south africa 2010!!!:) love zakumi” (!Bereit für Südafrika 2010!!!:) Ich liebe Zakumi”), schreibt User zalmagomez. Zakumi – vielleicht ein Garant für den WM-Erfolg. Auf jeden Fall jedoch ein Maskottchen, das gute Laune verbreitet.

    3. Grund: Neutraler Boden

    Die Historie hat es gezeigt: Wann immer die Fußball-Weltmeisterschaft auf europäischem Boden ausgetragen wurde, konnte in den meisten Fällen eines der hiesigen Teams des Kontinents den Titel gewinnen. “So the fact that this tournament is on neutral territory means the playing field is pretty much level” (“Also bedeutet die Tatsache, dass das Turnier nun auf neutralem Boden ausgetragen wird, eine Begegnung auf Augenhöhe”,  schreibt Blogger Daryl. Stimmt diese Theorie, dürfte die WM spannender verlaufen, als jede Weltmeisterschaft zuvor.

    4. Grund: Freie Karten für Einheimische

    Sie bringen ein ganz besonderes Flair in die Stadien: Die Südafrikaner lieben den Fußball nicht nur – sie zelebrieren ihn. Mit Vuvuzelas, den landestypischen Tröten, Fahnen, bunten Shirts und vielen Accessoires machen die Anhänger der Bafana Bafana die WM-Spiele zu einem kulturellen Spektakel, das in dieser Form wohl einzigartig ist. “FIFA (and their commercial partners etc) are giving out free tickets to locals on low incomes ” (“Die Fifa (und ihre Werbepartner) vergeben freie Tickets an Einheimische und Menschen mit geringem Einkommen”), bemerkt Blogger Daryl auf seiner Seite. Einer von vielen Faktoren, die der Weltmeisterschaft eine ganz eigene Facette geben und wirklich optimistisch stimmen – auch die Südafrikaner selbst. “Eighty-nine percent of South Africans believe it will leave a lasting legacy and be remembered fondly over generations (“89 Prozent der Südafrikaner glauben, die WM wird ein Vermächtnis hinterlassen und über Generationen hinweg in Erinnerung bleiben”), schreibt Blogger MyZA. Die Chancen dazu stehen jedenfalls gut.

    5. Grund: Keine Zeitverschiebung

    Zumindest für uns Europäer besteht so die Möglichkeit, fast alle Spiele live zu verfolgen. “If you’re in Europe, the games will be a little later that you’re used to, but not in the middle of the night” (“Wenn man in Europa ist, werden die Spiele ein wenig später starten, als man es gewohnt ist, aber nicht mitten in der Nacht!”, schreibt Blogger Daryl. Wenn das nicht für eine erfolgreiche WM spricht, was dann?




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