Laufsteg Südafrika

Die Model-Macherin vom Kap

14:06 06.06.2010

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    Tafelberg statt Zugspitze: Steffi Freier kehrte Deutschland den Rücken, um mit einer eigenen Modelagentur in Kapstadt durchzustarten. Im Interview spricht sie über den schwierigen Anfang, geklauten Kameras und eine Nacht im Gefängnis...

    modelchefin steffi freier

    Mit Willenskraft und Durchhaltevermögen - Modelchefin Steffi Freier hat sich in Kapstadt selbstständig gemacht Foto:modelmanagement/blog

    Eigentlich war alles perfekt: Als Bookerin in einer Münchner Modelagentur hatte Steffi Freier ihren Traumjob gefunden – und das gerade mal mit 25 Jahren. Doch dann flog die gebürtige Ludwigsburgerin nach Südafrika und verliebte sich in das Land. Jetzt lebt sie bereits seit 15 Jahren in Kapstadt und baute mit “ICE Models” eine der größten Modelagenturen Südafrikas auf.

    Wie war der Anfang in Südafrika für dich?

    Steffi Freier: Die ersten fünf Jahre waren hart. Ich hatte zwar einen südafrikanischen Partner in der Agentur, der mir als Ex-Model sofort Aufträge verschaffen konnte, aber ich hatte sehr mit Klischees zu kämpfen. Die anderen Agenturen wollten mich nicht hier haben und hetzten mir die Ausländerbehörde auf den Hals. Ich musste sogar eine Nacht im Gefängnis verbringen, aber meine Papiere waren in Ordnung. Jetzt habe ich mich gut eingelebt.

    Kein Heimweh?

    Freier: Am Anfang total, aber meine Familie und Freunde kommen mich besuchen. Die meisten finden es toll, dass ich mich diesen Schritt getraut habe.

    Ist es schwierig, als erfolgreiche Frau in Südafrika zu arbeiten?

    Freier: Definitiv. Die meisten Männer denken hier immer noch in Macho-Klischees. Das hat mich gerade am Anfang unglaublich genervt, aber mittlerweile kann ich damit umgehen.

    Woher kommen deine Models?

    Freier: 90 Prozent der Models sind aus Südafrika, also aus Durban, Johannesburg und Kapstadt. Pro Saison kommen dann meist noch 10 bis 20 internationale Modelle dazu, meist aus Europa. Die südafrikanischen Models entdecke ich teilweise auf der Straße.  Besonders auffällig ist ein  schönes Lachen.  Groß und schlank sein ist Vorraussetzung, aber ein schönes Lachen ist sehr wichtig.

    Was unterscheidet die Arbeit in Südafrika von der in Deutschland?

    Freier: Hier muss man mehr aufpassen: Bei Fotoshoots wurden uns schon öfters Kameras und Equipments geklaut. Jetzt entfernen wir unsere Logos von den Autos wenn wir zum Shoot fahren. Trotzdem liebe ich meine Arbeit hier. Ich bin viel draußen und habe durch das schöne Wetter fast immer gute Laune. Das Leben hier ist einfach entspannter als in Deutschland.

    Was liebst du an deiner Arbeit?

    Freier: Es ist ein tolles Gefühl, ein Mädchen zu entdecken, es jahrelang zu belgleiten und dann dabei zu sein, wenn sie einen großen Vertrag in New York unterschreibt. Das bedeutet, dass man das richtige Gefühl hatte. Ein Model, dass ich entdeckt habe, ist jetzt ein Victoria-Secret-Engel – so was macht mich stolz!




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