Öffentliches Transportsystem

Don’t trust the driver: Minibusse in Südafrika

23:06 03.06.2010

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    Eine Großstadt ohne S-Bahn, U-Bahn und öffentliche Busse? Harte Realität in Südafrikas Metropolen. Sogar in Kapstadt läuft der Nahverkehr nur über Minibusse.

    Minibusse in Südafrika

    Hier rollt´s noch - doch Busfahren in Südafrika ist mehr als anstrengend Foto:Justin Hartman/flickr

    Sie sind schrottreif, voll und überladen: Minibusse sind in Südafrika, neben normalen Taxis, das einzige öffentliche Transportmittel. Ärmeren Einwohnern ohne eigenes Auto bleibt keine andere Wahl, als sich in die Busse zu quetschen.

    Am Häufigsten nutzen Bewohner aus den Townships die lebensgefährlichen Verkehrsmittel um vom Stadtrand zur Arbeit in die City zu gelangen. Die Busse zeichnen sich durch waghalsige Fahrmanöver aus und entgehen nur knapp Unfällen. Einige Städte, wie zum Beispiel Durban, besitzen ein sehr schlecht ausgebautes  Bussystem – das soll sich zur WM ändern.

    Eigentlich sind pro Bus nur 10 bis 15 Passagiere erlaubt, neue, größere Busse dürfen bis zu 18 Personen transportieren – wenn sich die Fahrer dran halten. Häufig jedoch pendeln die kleinen Busse hoffnungslos überladen durch die Stadt.

    “We were able to recommend the very special and strictly South African “kwela-kwela” (as we South Africans call them) taxis; better known to most other people as a minibus. These taxis will take you all around town for a very reasonable price but be prepared to squash yourself in next to a big African mama or anyone really – it’s a truly eclectic customer service. And it is a truly South African experience! There’s usually loud music and someone called a “sliding door operator” or “guychee” who hangs his head out the window shouting “Cape Town, Mowbray, Cleary Paaaaaark” or some such thing depending on the taxi’s route.” (Wir konnten ein sehr besonderes und typisch afrikanisches  Kwela-Kwela Taxi empfehlen, besser bekannt als Minibus. Diese Taxis bringen einen überall in der Stadt hin, für einen sehr kleinen Preis, aber man muss darauf vorbereitet sein, sich neben eine afrikanische Mama oder egal wen zu quetschen- ein wirklich ungewöhnlicher Kundenservice! Und ein wirklich südafrikanisches Erlebnis! Normalerweise dröhnt laute Musik und ein “guychee”,ein Typ, der die Tür öffnet und schließt, hängt mit dem Kopf aus dem Fenster und schreit “Cape Twon, Mowbray, Cleary Paaaaark oder andere Stationen der Taxiroute), beschreibt Studentin Caris Price aus Port Elizabeth die Minibusse.

    Wer sich als Tourist schon auf ein preiswertes Transportmittel gefreut hat – immerhin kostet die Fahrt weit weniger als in einem normalen Taxi – sollte sich vorsehen: Es wird dringend davon abgeraten, die Minibusse zu benutzen; zu groß sei die Gefahr, ausgeraubt zu werden. Selbst Einheimische meiden, wenn möglich, die Taxen: zu lang sind die Wartezeiten, zu unsicher die Busse. User Tsuai fasst das deutlich zusammen: “Public transport in South Africa is messy. Waitin 2 hours for a taxi isn’t on” (Das öffentliche Transportsystem in Südafrika ist chaotisch. Zwei Stunden auf ein Taxi zu warten ist keine Seltenheit). Das neue Bussystem zur WM wird da eine echte Konkurrenz.

    Eine Fahrt im Mini-Bus kann aufregend sein – Verkehrsregeln werden hier nämlich nicht beachtet.




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