Africa Fashion Week

Glamour für die WM

15:06 03.06.2010

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    Während im Stadion in Johannesburg Tore fallen, ist die Innenstadt ab dem 30. Juni fest in der Hand der Africa Fashion Week. Das Lineup aus nationalen und internationalen Designern steht, eine Frage aber bleibt: Ist das junge Modebusiness in Südafrika überhaupt bereit für eine international erfolgreiche Modewoche?

    LaQuan Smith

    Designer LaQuan Smith berherrscht das Posen genauso gut wie seine Models. Foto: LaQuan Smith/MySpace

    Johannesburg verschafft sich selbst Abhilfe gegen eine drohende Fußball-Überdosis: Und holt die Africa Fashion Week vom 30. Juni bis zum 03.Juli in die Stadt. Der Zeitpunkt ist strategisch nicht zu übertreffen. Die ganze Welt schaut auf Afrika, die Shows finden nur wenige Tage vor dem WM-Finale statt. Fashionfans aus ganz Afrika freuen sich auf die Modewoche und ihre Favoriten.

    So twittert blckseed: ”Can’t wait to see @LaQuanSmith at Africa Fashion Week. Exciting times!” (“Ich kann es kaum erwarten LaQuanSmith auf der Fashion Week zu sehen. Aufregende Zeiten stehen an!”) LaQuan Smith ist nämlich nur einer von 27 Designern, die während der Modewoche ihre Kollektion zeigen werden. Der 21-Jährige kommt sogar aus New York für die Fashion Week nach Johannesburg. Er ist eines der Aushängeschilder der Africa Fashion Week, kleidete unter anderem schon Promis wie Rihanna, Lady GaGa oder Alicia Keys ein.

    Aber auch lokale Designgrößen wie David Tlale, Stoned Cherry, Abigail Keats oder Black Coffee zeigen sich während der drei Tage. Letztere haben schon auf der Berlin Fashion Week im vergangenen Winter auf sich aufmerksam gemacht, indem sie zum erklärten Liebling der berühmten Modekritikerin Suzy Menkes wurden.

    In Blogs wird derweil eine ganz eigene Frage diskutiert: Ist Südafrika überhaupt schon so weit, eine eigene international attraktive Fashion Week abzuhalten? Zwar ist der afrikanische Einfluss auf die Kollektionen internationaler Designer – von Cargopants bis zu Ethno-Mustern – unübersehbar, aber über die Inspiration hinaus ist Afrika modetechnisch relativ noch relativ unbekannt.

    Das soll sich nun schrittweise ändern. Lucilla Booyzen, Organisator der Africa Fashion Week meint dazu auf dem Blog I-Fashion: “We are taking baby steps. The industry is too young,” Booyzen says adding that if our industry is to make a meaningful impact on the world stage it would take some backing from the government.” (“Wir machen sehr kleine Schritte. Die Branche ist noch zu jung,”) sagt Booyzen und fügt hinzu, dass die Branche für den internationalen Durchbruch auch auf finanzielle staatliche Hilfe angewiesen wäre. Geld ist zwar für aufstrebende Designer immer ein Problem, aber zum Beispiel in Deutschland, Italien oder den USA gibt es Start-Up Budgets für junge Designer vom Staat, in Afrika fehlt dazu bislang das Geld.

    Trotzdem fällt auf: Die meisten der 27 Designer sind junge Talente, die sich selbstständig Sponsoren für ihr Label gesucht haben. Manche hatten sogar die Möglichkeit ihre Kollektionen im Ausland zu präsentieren, wie etwa der 24-jährige David Tlale. Der Designer zeigte seine Kollektion auf der New York Fashion Week und brachte sich so selbst bei großen Modemagazinen ins Gespräch und auf die Seiten. Es dürfte also spannend werden im Johannesburg Convention Centre. Wer weiß, vielleicht verirrt sich ja sogar die eine oder andere Spielerfrau in die Front Row.

    Neugierig auf die Africa Fashion Week geworden? Hier gibts schon mal den Trailer…




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