Die Apartheid wirft lange Schatten
15 Jahre nach Ende der Apartheid gibt die Regierung für schwarze und weiße Schüler zwar gleich viel Geld aus. Chancengleichheit herrscht deshalb in Südafrika aber noch lange nicht.
15 Jahre nach Ende der Apartheid gibt die Regierung für schwarze und weiße Schüler zwar gleich viel Geld aus. Chancengleichheit herrscht deshalb in Südafrika aber noch lange nicht.
Fußball ist der Sport der Schwarzen. Eigentlich. Denn an der WM können die meisten Menschen aus den Townships nicht teilnehmen. Ihre Geschichte ist eine der Ausgrenzung. Nicht nur von der Meisterschaft.
Baustellen, Chaos, Massenpanik - mit allem hatten die Veranstalter bei einer WM in Südafrika gerechnet, nur nicht mit halbleeren Stadien. Die Fifa schiebt es auf den öffentlichen Nahverkehr. Die Blogosphäre hat da andere Vermutungen.
Obdachlose in Kapstadt - Kicked Out for the Cup? Diese Frage wird im Social Web hitzig diskutiert. Denn die Community vermutet: Südafrika will seine Schattenseite den Touristen nicht zeigen.
Wie ist das wohl, wenn einem die ganze Welt in den Vorgarten schaut? Die Südafrikaner wissen es. Seit Anfang Juni gibt es ihr Land auf Google Street View zu sehen. Und statt kratzbürstig zu werden, schnurrt die südafrikanische Internet-Community zufrieden.
Ein Social-Web-Kommentar aus Sepp Blatters eigenen Twitter-Meldungen. Der Präsident der Fifa hat geblattert, und wir haben es zusammengetragen.
Elisabeth ist vor zwölf Jahren aus Simbabwe nach Südafrika geflohen. Nur einen Platz hat sie dort noch nicht gefunden. Eine Social Web-Reportage.
Seit dem WM-Start tourt David Nickl quer durch Südafrika. Er bringt Kinder aus den Townships zu den Spielen - kostenlos. Ein Facebook-Interview über ausflippende Kinder und Vuvuzela-Verbot im Bus.
Wie vieler Worte bedarf es für eine nachhaltige Debatte? Im Social Web genügen 140 Zeichen, um Fifa-Chef Sepp Blatter ins Schwitzen zu bringen.
Nelson Mandela ist der größte Südafrikaner. Ein Versuch der Annäherung über die Twitter-Zitierungen des Tags vor der WM-Eröffnung.
Bei Afrikaans denken die meisten an Unterdrückung Südafrikas und blutige Konflikte. Doch südafrikanische Rapper nutzen die Apartheidssprache als musikalisches Wörter-Arsenal.